Suche

„Als Fotograf machst du eine Welt auf ...“

Aktualisiert: 29. Juni 2020



Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Doch wodurch entsteht ein besonders spannendes Foto? Welchen Unterschied macht das Fotografieren einer Top-Automarke im Vergleich zum Ablichten eines Top-Stars? Und warum ist es eine besondere Herausforderung, beide gleichzeitig gut in Szene zu setzen? Fotograf Anatol Kotte mit mir im Gespräch.



Welche Bedeutung haben Fotos für die Markenwelt eines Unternehmens?

Anatol Kotte: Wie mein Vater mal sagte: „Musst schon von dir hören lassen, wenn du ein Produkt hast.“ Und wie du es halt machst, da scheiden sich die Geister. Du kannst eine „Schweinebauch“-Anzeige veröffentlichen, also das Produkt steht einfach da und daneben ein Preis. Oder du machst eine Welt auf. Und in dieser Welt, die du aufmachst, ist es spannend. Na klar zeigst du dabei auch das Produkt, aber eigentlich zeigst du, was du mit dem Produkt erlebst. Nehmen wir das Auto als Beispiel: Ich fahre von A nach B und sehe wunderbare Orte, wunderbare Menschen und erlebe wunderbare Dinge wie Paragliding, Zelten, Surfen. Da steht das Auto auch noch irgendwo, aber du zeigst eigentlich eine Welt, die du mit dem Auto erlebst. Und so ist das bei jedem Produkt.

Wann und wo entsteht diese Welt im Kreativprozess?

Anatol Kotte: Die entsteht in der Agentur. Es gibt ein Produkt. Dann überlegen sie, um welche Zielgruppe es geht und was diese Zielgruppe damit macht. Nehmen wir an, sie launchen ein neues Auto für die Zielgruppe „Fahranfänger“, die 18- bis 21-Jährigen, und sie bemerken, bei denen ist „Voltigieren“ die neue Trendsportart, dann arbeiten sie damit. Die Agenturen sind da fix. Die sind am Puls der Zeit. Sie wissen, was gerade in New York oder China passiert und was in Zukunft passieren wird. Wichtig ist allerdings, dass Entscheidungsprozesse auf Kundenseite dann auch schnell sind, damit die Werbung nicht ein halbes Jahr zu spät erscheint und die Trendsportart nur noch peripher relevant ist. Denn dann kann so was auch nach hinten losgehen. Deswegen wird dem Kunden auch oft das Eis zu dünn. Und aus diesem Grund sieht vieles so generisch aus. Weil sie versuchen, den gemeinsamen Nenner zu finden, und nichts falsch machen wollen, sondern alle zufriedenstellen möchten. Teilweise denkt sich die Agentur etwas Tolles aus, der Kunde ist begeistert und im weiteren Prozess, wenn das Layout durch alle internen Abstimmungslevels gegangen ist, kocht es der Kunde so sehr runter, dass es am Ende nur noch ordinär daherkommt. Auch Menschen erscheinen oftmals nicht mehr auf Anzeigen, weil sie sich nicht trauen, sich zu irgendeinem Model zu committen. Das ist einigen viel zu riskant.



Welche Informationen benötigst du, um als Fotograf eine Welt aufmachen zu können?

Anatol Kotte: Sie sollten mir sagen, wohin sie inhaltlich gehen möchten. Und dann kann ich ihnen sagen, wie sie es fotografisch am besten lösen können. Bleiben wir beim Auto: Dieses Produkt ist vielseitig. Es hat Emotionen, es hat Technik und Design. Du kannst eine viertürige Limousine einfach als Limousine oder auch als Sportwagen, als SUV-Truck oder als Stretchlimousine darstellen. Es ist immer das gleiche Auto, aber je nachdem, wo ich mich mit der Kamera positioniere, welche Brennweite ich draufmache und wie hoch und wie niedrig die Kamera ist, 3/4 vorne, 3/4 hinten, mehr von der Seite, 7/8, 8/9, was auch immer. Das heißt, du musst deine Kameras kennen, musst deine Objektive kennen, musst wissen, was passiert, wenn du einen anderen Kamera-Standpunkt auswählst. Schwierig wird es auch hier, wenn der Kunde alle glücklich machen möchte. Wenn ich also das Auto als viertürige Limousine, die auch gut im Gelände fährt und kinderfreundlich ist, aber auch für den sportlich ambitionierten Vater funktioniert, darstellen soll. Also die eierlegende Wollmilchsau. Da gilt es dann, den Kunden zu beraten. So etwas muss natürlich vor dem Shooting geklärt werden. Auf der anderen Seite ist es gut, wenn man auch noch vor Ort gewisse Freiheiten hat, weil manche Dinge erst vor Ort festgestellt werden können. Beispielsweise, wenn wir auf einer berühmten Straße in Nob Hill in San Francisco fotografieren, die dann extra für das Shooting gesperrt wird. Aber die Cable Cars fahren womöglich noch weiter, wodurch es starke Einschränkungen gibt, da ich das zu fotografierende Auto mindestens für zwei Stunden in Ruheposition benötige. Bei der Position des Autos ändert jeder Meter die Rahmenbedingungen und es ist am besten, die genaue Location erst vor Ort festzulegen. Daher hat es sich bewährt, dass der Kunde dann direkt vor Ort neue Vorschläge und Ideen des Fotografen absegnen und die Projektverantwortung mittragen kann. Generell ist es wichtig, wenn der Kunde im gesamten Prozess für die Beratung und Ideen des Fotografen offen ist und nicht alles bis ins Detail vorgibt. Dafür holt er sich ja Spezialisten ins Projekt. Und Autofotografie ist ein Spezialgebiet. Ich bin seit etwa vierzig Jahren in der Branche.



Wie bist du zur Autofotografie gekommen?


Anatol Kotte: Mit 14 habe ich angefangen, zu fotografieren. Also so bewusst mit Labor und mit Vergrößern. Mit 17 habe ich als Assistent angefangen. Nach sieben Jahren Assistenz habe ich mich selbstständig gemacht. Ich war mittlerweile spezialisiert auf People und Auto und da gab es nicht so viele, die das gemacht haben. Am Anfang gab es keine Handvoll in Deutschland, die es geschafft haben, das Auto richtig gut zu fotografieren und den Menschen daneben auch gut aussehen zu lassen. Die Herausforderung ist dabei eine technische: Ein Auto wurde früher mit Großbild fotografiert. Großbild hat irre lange Belichtungszeiten. Das ist bei einem Auto egal, da hältst du so lange drauf, bis von vorn bis hinten alles scharf ist. Aber wenn du daneben einen Menschen hast, dann wird der schnell verwackelt. Und da gibt es dann unterschiedliche Techniken, das hinzukriegen. Da habe ich ziemlich dran rumgefeilt und besetzte mit ein paar anderen Fotografen in Deutschland das Spezialgebiet „Mensch und Auto zusammen“. Zu dem Thema kam ich wie die Jungfrau zum Kinde durch eine Lack-Kampagne. Ich erinnere mich noch gut an diesen ersten „Autoschuss“ in Italien. Der Ferrari Testarossa kam mit zwei Safetycars gesichert aus Milano. Für das Foto habe ich noch extra Kies an der Location streuen lassen. Zufällig hingegen stolzierte von rechts ein Hahn ins Bild. Und als wir fertig waren, fragte mich der Besitzer sogar noch, ob ich mal damit fahren will. Ich also hinters Steuer und eine Stunde mit einem Ferrari durch die Toskana. Unvergesslich.



Wie kam es dann zu weiteren Autofoto-Jobs?

Anatol Kotte: Diese Lack-Kampagne erhielt mehrere Preise. Das haben ein paar Kreative gesehen und dann ging es los. Es folgten viele Jahre, bei denen ich 300 Tage im Jahr unterwegs war, entweder im Flieger, im Hotel oder im Job. Ich bin jahrelang morgens um drei Uhr aufgestanden, weil man vor dem ersten Licht mit einer Crew von 30 Leuten zur Location fahren muss. Und dann wartet man auf die entscheidenden zehn Minuten, in denen das Licht perfekt ist. Ich habe die ganze Welt gesehen. Ich habe Tage in Helikoptern verbracht, bin zum Scouten auf Gletschern gelandet, bin in L.A. so nah an den Häusern vorbeigeflogen, dass ich die Büroklammer vom Tisch hätte nehmen können, habe auf Kamerawagen und in Rennwagen gesessen, bin über den Pacific East Highway mit 180 km/h geflogen ... das war ein spannendes Tätigkeitsfeld.



War ein spannendes Tätigkeitsfeld? Was hat sich geändert?

Anatol Kotte: Der chinesische Markt hat vorgegeben, dass das Layout, dass du mittlerweile als Fotograf kriegst, fast perfekter ist als das, was du als Fotograf produzieren kannst. Da wird so lange dran rumgefeilt, dass du denkst: Dann druckt das doch.



Und warum drucken die das dann nicht?

Anatol Kotte: Das habe ich auch noch nicht verstanden (lacht). Weil es wahrscheinlich rechtemäßig nicht geht. Die bauen sich das aus irgendwelchen Bildern, die sie im Internet finden, zusammen. Das Layout geht dann in Abstimmungslevels durch so viele Instanzen und so viele haben ihre Meinung reingegeben, dass am Ende das perfekte Layout daliegt. Aber dann wird eigentlich erst produziert. Es geht dann darum, das exakt so nachzufotografieren. Aber wirklich exakt. Eigentlich brauchen sie gar keinen Fotografen mehr, wenn man mal ehrlich ist. Solch eine Autoanzeige kannst du im Prinzip ohne Fotografen zusammenbauen. Da kaufst du dir den Hintergrund und die Sphäre bei einer Bildagentur, der Kunde stellt dir das CAD-Modell zur Verfügung und zack, hast du deine Autoanzeige. Sieht halt leider nur total künstlich aus. Aber das ist derzeit ja auch oft der gewünschte Look. Und wenn dann ein großer Automobilkonzern den Hebel auf CGI, also Computer Generated Imagery, umlegt, dann machen die CGI. Egal, ob das im Einzelfall sinnvoll ist oder nicht.



Wann hältst du es für sinnvoll?

Anatol Kotte: Wenn du abgefahrene Ideen im Kopf hast, bietet die Postproduktion die Möglichkeit, diese umzusetzen. Darum geht es. Mit 3-D-Rendering kannst du Autos an Orten platzieren, wo du sonst nicht hinkommst. Und wenn du einen jonglierenden Eisbären mit einer prominenten Opernsängerin auf dem Kilimandscharo tanzen lassen willst, ist das in der Postproduktion wesentlich leichter umzusetzen, als das vollständig fotografisch abzulichten.

Mittlerweile widmest du dich wieder verstärkt dem Bereich, wo du herkommst: Porträts. Verläuft der Abstimmungsprozess in diesem Bereich anders?

Anatol Kotte: Wenn ich redaktionell für Magazine und Zeitungen arbeite, kann ich denen etwas vorschlagen oder einfach loslegen. Natürlich weiß ich, welcher Look vom Stern, von der Zeit und so weiter gewünscht ist. Doch ich bin selbstbestimmt – im Gegensatz zur Werbung. Nehmen wir mal das Magazin „Gesund leben“. Das war früher eine Beilage vom Stern. Schleppte sich so dahin. Und dann haben sie nach Vorbild „Barbara“ Eckart von Hirschhausen das Heft gegeben. Wir haben zusammen den Look entwickelt. Der Titel mit dem Basilikumblatt entstand hier hinten bei mir im Studio. Ein Cover muss ansprechen, muss aus der Menge rauspoppen und Lust machen, das Heft zu kaufen. Insofern ist die Coverfotografie ähnlich der Werbung. Es ist eine klare Aufgabenstellung, aber freier von der Umsetzung her. Eckart von Hirschhausen und ich haben mit dem Team viel rumprobiert. Die Stylistin breitete 1.000 Requisiten aus und alle waren engagiert. So was macht schon Spaß.

Wie läuft die Porträtfotografie, bei der es rein um das Porträt geht, ab?

Anatol Kotte: Das ist noch mal ganz anders. Da geht es ja auch noch viel um subjektive Wahrnehmung. Um meine Interpretation des zu fotografierenden Menschen. Mit denen treffe ich mich oder sie kommen zu mir. Und dann überlege ich mir was und mache das, wonach mir ist.



Und wie gehst du dabei vor?

Anatol Kotte: Also ohne zu viel aus der Zauberkiste zu verraten (lacht): Ich bin immer viel zu früh da. Wenn es jetzt ein Termin mit einem Promi um 14 Uhr ist, dann bin ich spätestens 12 Uhr da. Dann gucke ich mich da um, schaue, wie der Spirit an dem Ort ist, zum Beispiel im Hotel, im Ministerium oder auch im Studio. Dann überlege ich: Setze ich die Person, stelle ich sie, ist die Person an der Wand? Habe ich eine Ecke, welches Möbelstück nehme ich, und befasse mich einfach damit und vor meinem inneren Auge stecke ich einen inneren Rahmen, stecke ein relativ enges Terrain ab. Dieses Terrain lässt Platz für Spontaneität, aber nicht sehr viel. In diesem Rahmen kann dann was passieren. Und dann schaue ich, was mir die Person anbietet. Und vielleicht triggere ich auch etwas; erzähle den Leuten irgendeinen Blödsinn und lenke sie damit ab und drücke dabei auf den Auslöser.

Es gibt da ganz unterschiedliche Techniken. Es hat auch etwas damit zu tun, welches Berufsbild die Person vertritt. Schauspieler bieten direkt viel mehr an, Politiker probieren, so auszusehen, dass es für sie passt, Sportler sind oftmals schüchtern, was Posen betrifft, weil die von woanders kommen. Und da habe ich über eine lange Zeit Techniken entwickelt, um dahinzukommen, wo ich hinwill. Als Porträtfotograf willst du sie anders als üblich erwischen. Hast aber nicht viel Zeit. Steht ja auch immer in dem Verhältnis zu dem, was du machen darfst. Gerade, wenn du mit Hochkarätern arbeitest. Jemanden dann in der Kürze der Zeit cooler oder zerbrechlicher zu fotografieren als sonst, das finde ich spannend. Also das ungewöhnliche Bild, was einer jetzt vielleicht nicht erwarten würde. Das ist das, was mich an der Porträtfotografie reizt. Ein schönes Beispiel ist auch jüngst das Porträt-Shooting von Mitarbeitern für den bayrischen Softwareentwickler blu BEYOND. Wir zeigen das Team mal anders, als sonst in der Branche zu sehen. Diese Porträts haben wir dann noch mit Fotos aus meinem Stockarchiv verknüpft.



Welche Rolle spielen für dich Instagram & Co.?


Anatol Kotte: Ich arbeite selbst damit. Ich merke ja auch die Veränderung. 16- bis 18-jährige Markenbotschafter, das gab es so früher nicht. Ich erinnere mich daran, wie Steffi Graf in den 80ern als Markenbotschafterin für Opel unterwegs war. Das war eine dieser Ausnahmen, aber ja auch ganz anders als heute mit den Influencern und deren Möglichkeiten im Internet. Wenn ich mit jungen Leuten – egal aus welchem Feld – arbeite, dann sagen die direkt: Gib mal dein Insta. Ich habe mit Leica zusammen auf der Berlinale Porträts gemacht und wir haben versucht, das Thema Social Media aufzubrechen. Klar haben wir das Shooting erst mal auf Insta breitgemacht – mit einem Filmchen, mit ein paar Porträts angefüttert. Leica hat das auf ein paar unterschiedlichen Plattformen gemacht. Dann haben wir aber analog weitergemacht. Haben denen jetzt nicht den Schwall elektronischer Bilder rübergeflankt, sondern ich habe hier Prints erstellt, gestempelt und signiert, also pro Schauspieler einen Abzug, und ihnen dann postalisch zugeschickt. Und diese Prints haben die Schauspieler dann total happy wiederum abfotografiert, als Insta-Story online gestellt und dann mehrere Zehntausend Likes erhalten. Das finde ich cool, wenn sich diese Welten und diese Liebe zur Fotografie kongenial vermengen. Dann hast du das Gefühl, du hast alles richtig gemacht, auf der Höhe der Zeit.



Du hast in Berlin die CAPITIS Studios gegründet. Welche Rolle spielen diese für dich?

Anatol Kotte: Die Idee kam mir irgendwann morgens. Ich wollte immer ein Studio in Berlin haben, weil ich in Berlin sehr viel fotografiere. Und irgendwie wurde diese Location an mich herangetragen. Ist dann bisschen größer geraten als ein Studio ... ist daher nun auch eine Galerie, ein Café und eine Eventfläche ... Aber es dreht sich immer um Fotografie oder um artverwandte Sachen. Wir hatten jetzt schon sechs Ausstellungen mit unterschiedlichen Fotografen. Allein bei der vorletzten Ausstellung waren 30 Fotografen vertreten. Ich fotografiere jetzt schon so lange für mich selber und mich mit anderen Fotografen und deren Arbeit zu beschäftigen, das rundet für mich das Thema Fotografie noch mal sehr ab. Noch dazu ist das Studio in einer bedeutsamen Gegend in Berlin-Mitte: In der Ecke waren vor dem Krieg 150 Fotostudios ... Friedrichstraße, Unter den Linden und so weiter. Das waren die besten Adressen, weil die vom Ullstein Verlag die Ersten waren, die Fotos im großen Stil abdrucken konnten. Natürlich haben das gleich alle Schauspieler, Politiker, Musiker etc. genutzt und sich fotografieren lassen, damit diese Bilder dann in der Berliner Zeitung abgedruckt werden. Die CAPITIS Studios stehen dementsprechend in der Tradition der Berliner Porträtstudios und so passt auch der Name: Capitis, also „des Kopfes“.


Vielen Dank für das Interview!


Mehr über den Hamburger Fotografen Anatol Kotte finden Sie über folgende Links:


> Seine Website anatolkotte.com

> CAPITIS Studios / Berlin > Über die Ausstellung „Proyecto Habana“ von Anatol Kotte

> Über das Leica-Fotoshooting auf der Berlinale

> "Der Ikonisator", Artikel im manager magazin

> Über das Buch "Anatol Kotte: Iconication" von Nadine Barth

> Link zum Buch mit Bestellmöglichkeit per E-Mail http://iconication.de/

> Meine Leica und ich - Einblicke in das Fotografenleben: YouTube-Video





Freiheit vs. Detailvorgaben, analog vs. digital, spannende Story vs. generisches 0815-Motiv: Wie erleben Sie derzeit die professionelle Fotografie? Welche Erfahrungen machen Sie? Schreiben Sie mir.  
> Kontakt 

Bildquellen:

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Anatol Kotte



177 Ansichten1 Kommentar

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Manchmal sende ich Newsletter

www.nikislawinski.com ::: Kommunikationsstratege // Berater ::: Datenschutz ::: Impressum